Damen-Kleider

LEDERKLEID

Mit einem Lederkleid kann man spielen und auch viel variieren, casual oder auffallend gestalten.
Ob kurz oder lang, Leder ist immer ein Hingucker und wirkt sowohl elegant als auch sexy.


Lederkleiderarten

Kurzes Lederkleid
Bei Rodan ist das kurze Lederkleid, neben seinen Lederjacken, eines der berkanntesten
Kleidungsstücke. Unzählige Varianten mit langen Ärmeln oder ohne, mit Kragen oder Revers,
Reißverschlüssen, weitem Ausschnitt und vieles mehr.

Eine sehr erfolgreiche Reihe von Rodan waren seine kurzen Variokleider.


Lederabendkleid

Ein Kleid wird als Abendkleid oder Lederabendkleid bezeichnet, sobald es vom Material (zum
Beispiel: Leder) oder Schnitt eleganter und auffälliger wirkt. Meist ist ein Lederabendkleid lang und
hat Applikationen oder speziell auffallende Features wie Schleifen, Spitze oder einen weiten
Ausschnitt.


Lederballonkleid

Der Name für das Lederballonkleid kommt durch das Aussehen des Unterteils vom Kleid. Am
Oberkörper ist das Lederballonkleid eng anliegend, bis zur Taille geschnitten und der Unterteil,
welcher durch einen Bund mit dem Oberteil verbunden ist, fällt leicht ballonförmig.
Lederballonkleider gelten durch ihr Aussehen auch als Abend- oder Cocktailkleid.


Lederbrautkleid

Brautkleider in Leder kann man sich schwer vorstellen da sie traditionell nicht aus Leder, sondern
aus Seide und Spitze gemacht werden. Aber Lederbrautkleider sind in ihrem Aussehen sehr
elegant, sexy und zur heutigen Zeit sehr beliebt und modern. Die Farbe des Lederbrautkleides,
wie bekannt, weiß. Die Farbe des Brautkleides ist deshalb traditionell weiß, da die Farbe für
Reinheit steht. Aber auch Farben wie Beige, helle Pastelfarben werden als Farben für ein
Brautkleid verwendet. Auch Brautkleider in Schwarz oder anderweitige Farben oder Muster können
auf Wunsch angefertigt werden.

So kann aus einem Lederbrautkleid auch gleichzeitig ein Abendkleid für die Party danach genäht
werden, als Variokleid.


Bei Rodan ist jedes Brautkleid ein Unikat und stylisch aufgestellt wie alle seine Kreationen.
Sehr vielfältig werden Brautkleider hier angefertigt, denn auch für Biker gibt es dementsprechende
Hochzeitsoutfits. Rodan eröffnete sein Atelier Anfang der 80er Jahre und war damit einer der
ersten Designer von Brautkleidern aus Leder.


Leder ist bekannt für seine Langlebigkeit und so auch gut für Hochzeitskleider.
Lederhochzeitskleider gehen über den modischen Trend hinaus und können über Generationen
Bestand haben bei der richtigen Pflege.


Lederetuikleid

Seit 1930 ist das Etuikleid und auch das Lederetuikleid in der Modewelt sehr beliebt und gegen
1960 wurde es durch Berühmtheiten wie Audrey Hepburn und Jackie Kennedy zum Must-have
einer Frau.


Das Lederetuikleid eignet sich mit seinem puristischen Design als das „Multitalent“ unter den
Kleidern. Es ist ein zeitloser Klassiker und sowohl als Business-Outfit als auch als Cocktailkleid
einsetzbar. Der Schnitt des Lederetuikleides ist enganliegend am Körper und somit sehr
figurbetont. Typischer Weise verläuft der Ausschnitt des Kleides horizontal auf Höhe des
Schlüsselbeins und das Kleid endet über den Knien oder kürzer.

In totaler Vielfalt ausgeführt und bei Rodan vorzufinden sind die von ihm kreierten Varioetuikleider.


Ledercocktailkleid

Den Namen „Cocktailkleid“ (im Französischen „Robe de cocktail“) wir Christian Dior zu verdanken,
der 1940 „das Kleid für den früheren Abend“ oder auch genannt „das Kleid für kleinere, festliche
Anlässe“ erfand.


Anders als das Lederetuikleid ist das Ledercocktailkleid festlicher, jedoch nicht aufwendiger als ein
Abendkleid.


Es besitzt ein dezentes Dekolleté und ist körpernah bis eng geschnitten. Ein Klassiker unter den
Ledercocktailkleidern ist das „kurze Schwarze“.


Lederhemdblusenkleid

Das Lederhemdblusenkleid hat den Schnitt von einem Herrenhemd, das unterschiedlich von der
Länge variieren kann. Außerdem finden sich Kragen, Manschetten und Bündchen vor. Um die
Taille hat das Lederhemdblusenkleid einen Gürtel, welcher aber nicht in allen fällen vorhanden ist.
Erstmals erschienen ist das Hemdblusenkleid als Kittelkleid bei Coco Chanel 1916 und wurde in
den 50er Jahren als Sackkleid sehr beliebt, 1956 setzte das Hemdblusenkleid sich bei Dior durch
und wurde in den darauf folgenden Jahren von Balenciaga, Givenchy und Mary Quant variiert und
verändert.


Lederdirndl

Das Dirndl wurde im 19. Jahrhundert in Bayern erfunden. Es wird als alpenländische Tracht
angesehen und wurde erstmals getragen von der Oberschicht in Österreich oder Bayern.
Der Durchbruch und die Nachfrage kam 1910 zum 100 jährigen Jubiläum vom Oktoberfest.
Aber nicht nur in Alpenländern wird das Dirndl getragen. Auch in anderen Ländern zum
Oktoberfest ist das Dirndl ein Must-have. So gibt es auch das Lederdirndl nicht nur klassisch,
sondern auch als Vario oder Lederdindl mit Bemalung oder mit plissiertem Leder. So entstanden
die sogenannten „Themen-Dirndl“.


Ein Themen-Dirndl zum Beispiel war das Punk-Dirndl, wo auch Karl Lagerfeld mit dieser Idee
Jahre später folgte, aber auch andere Dirndl wie Sternzeichen-Dirndl oder Ethno-Dirndl, die bei
Rodan vorzufinden sind.

Neue Ideen und Planungen von Rodan sind zum Beispiel: Future-Dirndl, Wildwest-Dirndl oder das
Pelz-Dirndl.

2013 wurde Rodan mit seinem Leder-Dirndl bekannt als Michaela Schäfer in München bei einer
Modenschau nur mit einer Dirndl Bemalung für ihn gelaufen ist und 2014 mit dem Berlin-Dirndl,
schwarz-weiß-rot mit dem Berliner Bären, was den Bayern wohl doch zu viel Hauptstadt in „ihrem
Revier“ war.

Leder T-Shirtkleid

Das T-Shirtkleid aus Leder ist kurz und sehr oversize geschnitten mit kurzen Flügelärmeln. Ähnlich
wie ein großes Männer-T-Shirt, nur für die Frau. Es gibt bei Rodan eine Kollektion mit kurzen
bemalten Lederkleidern. Thema dieser Lederkleider war der 100. Geburtstag und zum Andenken
an Helmut Newton. Von Newton damals geschossene Bilder wurden auf Kleider von Rodan
fotokopiert.


Lederhippiekleid

Wann man ein Kleid „Hippie“ nennt kann und woran man ein Hippiekleid erkennt, ist im Prinzip
sehr leicht. Viele bunte Farben, Muster oder Mandalas und Fransen oder Spitze. Auffallend ,aber
nicht erdrückend. Zur Anfangszeit der Flowerpower/Hippiewelle in den 70er Jahren waren Kleider
wie diese nicht wegzudenken. Nicht nur Kleider, auch Hosen und Blusen, sehr beliebt aus Leder
und fast keinem anderen Stoff. Lederhippiekleider und auch andere Kleidungsstücke wurden
entweder nur aus used leather oder fair trade leather hergestellt.


Maxi Lederkleid

In Leder wirkt ein klassisches langes Kleid immer sehr elegant und sexy, da ist es schon
schwieriger es nicht stylisch wirken zu lassen. Ein Klassiker ist das lange enganliegende schwarze
Lederkleid, welches zu vielen Anlässen getragen werden kann. Doch sind Lederkleider, die
heutzutage in der Fashionwelt gang und gäbe sind, damals erst durch Jean Paul Gaultier bekannt
geworden. Jean Paul Gaultier hat regelrecht mit Leder gespielt. Viele Applikationen,
Sicherheitsnadeln und Spitze oder Rüschen auch Lederreste, welche mit eingearbeitet worden
sind. Lederkleider dieser Art werden auch Punkkleider genannt.


Punkkleider aus Leder

Die Entstehung der Punkkleidung fing in den 70er Jahren zur No Future-Bewegung an.
Besonders beliebt bei Punks war und ist Lederbekleidung. Darunter auch ausgefallene
Lederkleider oder Lederjacken. Punkkleider aus fair traide-, recyceltem- oder secondhand-Leder
sehen eher benutzt als neu aus. So die Mode von Punks. Ausgefallen mit vielen Sicherheitsnadeln,
Löchern oder eingesetztem Leder, aber auch bemalt mit Graffiti oder ähnlichen Bemalungen.
Farblich sind sie sehr dunkel, meist schwarz oder auch in Neonfarben ist der Schnitt vom
Lederkleid eher kurz.

Punkbekleidung zählt eher weniger zur Alltagsmode, mehr zu Anlässen wie Mottopartys oder
Karneval. Ein Punkkleid aus Leder jedoch passt zu verschiedensten Anlässen.